Kickstarter Projekt: Indie Microblogging

Das freie Standard basierende Internet verliert an Relevanz. Immer mehr verlagern sich Inhalte in geschloßene Systeme großer Social Media Konzerne wie Faceboook, Google und Twitter.

Vielen ist das egal, bzw. machen sich keine Gedanken darüber. Mir ist das alles andere als egal! Ich lehne Facebook und Co ab. Nicht weil ich etwas gegen Social Media habe, sondern weil die Nutzer die Rechte an ihren selbst verfassten Inhalten verlieren, Social Media Konzerne Stacheldrähte im Internet aufstellen.

Wenn man sich zum Beispiel weigert Nutzer von Facebook zu werden, kann man bei diversen Interaktionen nicht mehr mitspielen. Inhalte, die man in Facebook verfasst, sind nicht so einfach wieder raus zu bekommen, man kann seine selbst verfassten Inhalte nicht einfach mitnehmen.

Deshalb gefällt mir das Kickstarter Projekt Indie Microblogging: owning your short form writing, weil es genau in diese Kerbe schlägt. Es ist eine offene Microblogging Lösung, die auf RSS setzt.

Die AirPods sind magisch

Die Apple Manager betonen gerne auf den diversen Medienveranstaltungen, wie magisch Apple’s Geräte sind. Selbst als hartgesottener Apple Fanboy verdreht man dabei so manches Mal die Augen, ist es doch mitunter etwas dick aufgetragen.

Bei den AirPods ist das Adjektiv magisch aber durchaus angebracht. Schon lange hat mich ein Apple Produkt nicht mehr derart begeistert, was nicht daran liegt, dass die AirPods perfekt wären, denn das sind sie keineswegs.

Apple hat mit den AirPods aber etwas geschafft, was ausnahmslos alle anderen Hersteller nicht hinbekommen haben. Sie haben benutzerfreundliche Bluetooth Kopfhörer kreiert.

Sie haben die Technik für den Benutzer unsichtbar gemacht, was die AirPods so großartig macht. Man muss nicht die Bluetooth Systemeinstellungen öffnen, um die AirPods mit dem iPhone zu verbinden. Die AirPods werden in einer weißen glänzenden Kunststoff Box geliefert. Öffnet man den Deckel der Box, dann erscheint ein Pop-Up Fenster am iPhone, das die AirPods zeigt, darunter ein Button mit dem Text verbinden. Nach Betätigung des Buttons verbinden sich die AirPods mit dem iPhone. Einfacher geht es nicht. Dafür braucht man keine Bedienungsanleitung, das versteht jeder.

Das ist allerdings nicht die komplette Magie. Die AirPods Verbindung wird nämlich mittels iCloud mit allen Apple Geräten, die die gleiche Apple ID verwenden, synchronisiert. Der Pairing-Prozess mit allen Apple Geräten beschränkt sich also darauf das AirPods Schachterl zu öffnen und einmal verbinden zu klicken.

Will man die AirPods mit einem beliebigem Apple Gerät verwenden, dann steckt man die Hörer in die Ohren und wählt bei der Tonausgabe die AirPods aus. Thats it!

Die AirPods sind mit Sensoren ausgestattet, welche erkennen, ob sie sich in den Ohren befinden. Nimmt man während der Audioausgabe einen Höhrer aus dem Ohr, wird die Wiedergabe unterbrochen. Sehr praktisch, wenn man angesprochen wird. Gibt man den Höhrer wieder ins Ohr zurück, wird automatisch die Wiedergabe fortgesetzt. Nimmt man beide Hörer aus den Ohren, dann wird die Wiedergabe gestoppt.

Was mir an den AirPods nicht gefällt, sie haben keinerlei Bedienelemente. Mit einem Doppel-Tap auf einen der beiden Hörer wird die Kommunikation mit Siri gestartet. Sämtliche Kommandos wie lauter/leiser, nächstes/voriges Lied, etc. müssen über Siri ausgelöst werden. Siri setzt eine online Verbindung voraus. Die Abhängigkeit von Siri für die Basis Bedienung schränkt den Nutzen ein und ist, meiner Meinung nach, äußerst umständlich. Wer eine Apple Watch hat ist aus dem Schneider, kann die Basisfunktionalität mit der Apple Watch steuern. Ansonsten bleibt nur die Bedienung über das tonausgebende Gerät. Der Doppel-Tap kann auch dahingehend geändert werden, dass er statt Siri die Funktion play/pause übernimmt.

Pfiffig ist auch das AirPods Case. Dieses dient nicht nur der Aufbewahrung, sondern enthält auch einen Akku, der die AirPods während der Aufbewahrung lädt. Verstaut man die AirPods für 15 Minuten im Case, werden sie für rund drei Stunden Betrieb geladen. Voll aufgeladen halten die AirPods zirka 5 Stunden durch. Der Akku im Case liefert Strom für insgesamt 24 Stunden. Die AirPods können nur im Case geladen werden. Auf der Unterseite des Schachterls ist ein Lightning Anschluss, über welchen die Box, und somit auch die AirPods, geladen werden.

Positiv überrascht bin ich von der Klangqualität der AirPods. Sie haben wesentlich mehr Dynamik als die EarPods. Höhen kommen klar, ohne zu klirren, der mittlere Frequenzbereich ist differenziert, und sie haben auch mehr Bass als die EarPods. Sie spielen klanglich definitiv nicht in der Oberliga, aber der Klang wird vermutlich die Meisten zufrieden stellen.

Konstruktionsbedingt sind die AirPods nicht gut gegen Lärm von außen abgeschirmt. Das ist nicht wirklich überraschend, teilen sie doch die Konstruktion mit den EarPods. Es gibt Situationen, in welchen ich das mag, zum Beispiel wenn ich mir zu Hause am iPad ein Video ansehe. In öffentlichen Verkehrsmitteln mag ich lieber Kopfhörer, die besser abgeschirmt sind.

Der Tragekomfort ist so eine Sache. Bei mir sitzen die AirPods perfekt in den Ohren, mir passen aber auch die EarPods sehr gut. Als Grundregel gilt, wem die EarPods nicht gut in den Ohren sitzen, der wird auch mit den AirPods keine Freude haben, und vice versa. Die AirPods sitzen bei mir auch überraschend sicher. Der Wegfall von zerrenden Kabeln ist sehr positiv zu vermerken. Ich spüre die AirPods fast nicht in den Ohren, selbst wenn ich sie stundenlang auf habe. Dennoch fallen sie mir nicht aus den Ohren, selbst wenn ich springe und den Kopf wild schüttle. Für meine Anwendungsfälle sind sie somit auch voll sporttauglich.

Die AirPods sind der erhofft große Wurf, und für mich das spannendste Apple Produkt des Jahres. Sie sind definitiv nicht Kopfhörer für jede Lebenslage, aber für viele. Wenn man sie benützt stellt man sich unweigerlich die Frage, wieso sich nicht alle Bluetooth Kopfhörer derart angenehm ins System integrieren können. Apple hat immer ausgezeichnet, dass sie sich besonders viele Gedanken darüber machen, wie man die Verwendung von komplexer Elektronik für die Benutzer einfach machen, die Technik verschwinden lassen kann. Es ist schön zu sehen, dass sie das noch immer drauf haben.

Tim Cook betont den Stellenwert des Mac Desktops

In den letzten Wochen war bei Vielen Unzufriedenheit darüber zu spüren, dass es seit längerem kein Update der verschieden Mac Desktop Rechner gab.

Wie Techcrunch berichtet, betonte Tim Cook kürzlich auf einem internen Mitarbeiter Board die Relevanz des Mac, und dem Desktop Mac im Besonderen.

The desktop is very strategic for us. It’s unique compared to the notebook because you can pack a lot more performance in a desktop — the largest screens, the most memory and storage, a greater variety of I/O, and fastest performance. So there are many different reasons why desktops are really important, and in some cases critical, to people.

The current generation iMac is the best desktop we have ever made and its beautiful Retina 5K display is the best desktop display in the world.

Some folks in the media have raised the question about whether we’re committed to desktops. If there’s any doubt about that with our teams, let me be very clear: we have great desktops in our roadmap. Nobody should worry about that.

Synology Diskstation – Druckserver mit Airprint Support

Ich habe noch einen etwas älteren Canon Drucker im Einsatz, der AirPrint nicht unterstützt. Damit ich AirPrint auf Umwegen nutzen kann, hatte ich bisher die App Printopia auf einem Mac mini im Einsatz, der permanent lief. So war es mir möglich von meinen iOS Geräten über den Printopia Umweg zu drucken.

Den Mac mini mustere ich langsam aus, deshalb habe ich mich nach einer Alternativlösung umgesehen. Eine Variante wäre gewesen den Drucker durch einen neuen AirPrint fähigen zu ersetzen. Der Ansatz wäre zwar die einfachste Variante gewesen, hat mich aber nicht entzückt, da der Drucker noch einwandfrei in Ordnung ist, ich deshalb nicht unnötig Geld ausgeben wollte.

Deshalb habe ich mir gedacht, dass es doch eine Möglichkeit geben müsste, AirPrint irgendwie über die Diskstation zum Laufen zu bringen. Zu meiner Überraschung habe ich festgestellt, dass die Diskstation mit einem Druckserver ausgestattet ist, der AirPrint bereits unterstützt, d.h. ich musste nicht mal hacken.

Das Feature ist etwas versteckt und verbirgt sich in den Systemeinstellungen unter dem Menüpunkt externe Geräte.

Dort wählt man Drucker – Netzwerkdrucker hinzufügen. In weiterer Folge muss die IP-Adresse des Druckers konfiguriert werden. Man muss sich das so vorstellen, dass der Druckauftrag an die Diskstation geschickt, und in weiterer Folge an den Drucker weitergeleitet wird. Der Ausdruck funktioniert nur, wenn die Diskstation den Printer  zu dem Zeitpunkt im Netzwerk findet. Der Drucker muss also eine fixe IP-Adresse haben. Entweder konfiguriert man eine fixe IP-Adresse am Drucker, oder man bindet am DHCP-Server die MAC-Adresse des Netzwerkadapters des Druckers an eine bestimmte IP-Adresse. Meist übernimmt ein WLAN Router die DHCP-Server Funktion in den eigenen Vier Wänden.

Apple AirPods Review von Marques Brownlee

Marques Brownlee widmet sich den Apple AirPods.

Er zieht weiterhin seine Jaybirds X3 den Apple AirPods vor.

Es ist halt immer die Frage, welche Kriterien für jeden persönlich wichtig sind. Meine AirPods kommen erst nächste Woche, ich kann also noch keine Aussage über die Klangqualität machen. Wenn man sich an den bisherigen Aussagen in den Medien orientiert, dürfte sich der Klang in etwa auf den Niveau der EarPods bewegen. Die meisten meinen, dass sie etwas besser klingen.

Wenn dem so sein sollte, habe ich eine halbe Schublade voll mit Bluetooth Kopfhörern, die durch die Bank besser, teils eklatant besser, klingen. Der Klang war allerdings nicht der Grund, wieso ich mir die AirPods bestellt habe, sondern die Annehmlichkeit in der Handhabe.

Die wohl größte Schattenseite von Bluetooth Kopfhörern ist der Pairing Prozess. Wenn man seine Bluetooth Kopfhörer nur mit ein bis zwei Geräten verwendet ist das kein großes Thema, sind es mehr Geräte, in meinem Fall acht, dann wird es massiv lästig. Bluetooth Kopfhörer haben die dumme Angewohnheit gerade mit dem tonausgebenden Geräten verbunden zu sein, die man aktuell nicht verwenden will. Verbindet sich der Kopfhörer nicht automatisch mit dem tonausgebenden Gerät der Wahl, dann ist, je nach Kopfhörermodell, oft ein erneuter lästiger, und zeitraubender, Pairing Prozess gefragt.

Wenn das Pairing der Apple AirPods, wie von Apple beworben, zuverlässig funktioniert, dann lösen die AirPods meinen größten Kritikpunkt an Bluetooth Kopfhörern. Für den Komfortgewinn bin ich in vielen Situationen bereit Einbußen in der Klangqualität zu akzeptieren.

Wenn die AirPods dann noch schaffen Bild & Ton in sync zu halten, womit viele Bluetooth Kopfhörer auch 2016 noch Probleme haben, dann hat Apple schon viel richtig gemacht.

AirPods Lieferzeit rutscht auf vier Wochen

In nur wenigen Stunden ist die AirPods Lieferzeit von knapp einer Woche auf vier Wochen gerutscht. Das war zu befürchten. Apple hatte bereits im Vorfeld bekannt gegeben, dass die AirPods, sobald verfügbar, vorerst in geringer Stückzahl am Markt kommen.

Das ist insofern schade, da sicher einige gerne die AirPods unter dem Christbaum gesehen hätten. Für mich sind die AirPods das spannendste Apple Produkt des Jahres.

AirPods können bestellt werden

Capto_Capture 2016-12-13_03-47-24_PM.pngUrsprünglich für Ende Oktober angekündigt, wurde der Produkt Launch auf unbestimmte Zeit verschoben. Über die Gründe wurde viel spekuliert, für den Konsumenten spielt es letztendlich keine Rolle.

Nun ist es soweit, die AirPods können ab sofort, um 179€, bestellt werden. Derzeit ist das Lieferdatum im österreichischen Apple Store mit 20.12.2016 angegeben. Mutige bestellen die AirPods als Weihnachtsgeschenk.