iTunes Match wird in Apple Music integriert

Wieso iTunes Match Sinn macht, auch wenn man Abonnent von Apple Music ist, erschließt sich einem nicht gleich am ersten Blick. Die genauen Unterschiede habe ich deshalb in einem Artikel erklärt.

Seitdem Apple Music veröffentlicht wurde, hat Apple das Service kontinuierlich hinter den Kulissen verbessert. Einer der, aus meiner Sicht, größten Verbesserung wird gerade In mehreren Schritten bei den Benutzern des Music Streaming Services eingesetzt – iTunes Match wird in Apple Music integriert, wie The Loop berichtete.

Apple has been quietly rolling out iTunes Match audio fingerprint to all Apple Music subscribers. Previously Apple was using a less accurate metadata version of iTunes Match on Apple Music, which wouldn’t always match the correct version of a particular song. We’ve all seen the stories of a live version of a song being replaced by a studio version, etc.

This is, in fact, the same version of iTunes Match that iTunes users could pay for as a separate subscription since Apple began offering it years ago. I am one of those users. However, all subscribers to Apple Music will get the new version of iTunes Match at no extra cost. This update also means that all Matched songs will download DRM-free.

If you are a current iTunes Match subscriber and subscribe to Apple Music, you can let your Match subscription lapse when it comes up for renewal and still receive the same benefits. If you don’t subscribe to Apple Music and still want the benefits of iTunes Match, hold on to your subscription.

Apple Music Abonnenten werden somit automatisch Nutznießer des besseren Matching Algorithmus und können sich künftig die jährliche Gebühr von iTunes Match sparen. Für Nutzer von iTunes Match, die Apple Music nicht abonniert haben, ändert sich nichts. Apple hat die Änderung noch nicht offiziell bestätigt, aber wenn The Loop darüber berichtet, ist davon auszugehen, dass die Informationen Hand und Fuß haben. Es empfielt sich dennoch auf die Bestätigung von Apple zu warten, bevor man iTunes Match kündigt.

Pixel Cup Soccer 16 – Arcade Fußball für iOS und tvOS

Die Entwicker beschreiben ihr Spiel so:

Pixel Cup Soccer 16 is a multi-platform casual retro style soccer game, a great evolution from the first edition. It’s a dynamic arcade game with a fast paced gameplay, just the fun part of soccer! The game has great pixel art graphics like the games from the 90’s, evoking nostalgia!

Dem ist wenig hinzuzufügen. Pixel Cup Soccer 16 bietet großen Spass und gute Spielbarkeit auf ganzer Ebene. Es gibt unterschiedliche Spielmodi, selbst an Damenfußball wurde gedacht. Leider fehlt ein online Multiplayer Mode, das wäre das Sahnehäubchen gewesen. Gegeneinander antreten kann man am iPad am selben Gerät und auf der Apple TV, wobei es dafür zusätzlicher MFI Controller bedarf. Mit der Apple TV Fernbedienung ist Pixel Cup Soccer 16, meiner Meinung nach, unspielbar. Erfreulicherweise handelt es sich um einen Vollpreistitel. 

Pixel Cup Soccer 16 im App Store

Magnet – OS X Window Manager aufgebohrt

Was Betriebssysteme betrifft gibt es kein schwarz und weiß, kein gut und schlecht, wenngleich Anhänger eines bestimmten Betriebssystems dazu tendieren die Fans eines konkurrierenden zu beflegeln – OS X vs. Windows, iOS vs. Android, und welche Lager sich sonst noch bilden mögen.

Letztendlich hat jeder Anwender ein bestimmtes Anforderungsprofil und Vorlieben, anhand deren er sein präferiertes Betriebssystem wählt. Nachdem ihr einen Artikel auf AppleBits lest, wird euch vermutlich wenig überraschen, dass ich OS X Windows vorziehe. Das ist aber kein Grund nicht über den Tellerrand zu blicken, auch andere Betriebssystem haben interessante Features. Windows mag bei mir keine großen Begehrlichkeiten erzeugen, auf ein Feature schielte ich allerdings doch neidisch – Tastatur Shortcuts für den Windowmanager.

Unter Windows gibt es die Möglichkeit mit Tastenkombinationen die Größe und Position von Applikationsfenstern zu verändern. Meine bevorzugte Kombination, mit der Kombination Windows-Taste & Pfeil links lässt sich ein Fenster an den linken Bildschirmrand positionieren, so dass es exakt den halben Bildschirm einnimmt. Ein zweites Fenster mit Windows-Taste & Pfeil rechts positioniert, nimmt dieses am rechten Bildschirmrand exakt den halben Bildschirm in Anspruch. Man hat also in wenigen Augenblicken zwei Fenster exakt nebeneinander positioniert, sehr praktisch um Inhalte zu vergleichen, bzw. zu übertragen.

Es gibt noch einige weitere Kombinationen, wie zum Beispiel Windows-Taste & Pfeil nach oben, um ein Fenster zu maximieren, Windows-Taste & Pfeil nach unten um ein Fenster zu minimieren, weitere lassen sich der Windows Dokumentation entnehmen.

Ich habe mich auf die Suche nach OS X Apps begeben, die den OS X Windowmanger um dieses Feature erweitern. Zu meiner Überraschung gibt es einige Apps, die die Thematik adressieren.

Ich habe mich für die App Magnet entschieden. Die Features von Magnet gehen über die begehrten Tastaturkürzel zum Positionieren und Größe verändern von Fenstern hinaus, ohne dabei überladen zu wirken. Neben den Tastaturkürzeln können die Fenster nämlich auch mit der Maus automatisch auf eine größe verändert und positioniert werden. Die Bedienung erklärt sich von selbst. Zieht man ein Fenster mit der Maus z.B. an den linken Bildschirmrand dann wird das Fenster am linken Rand positioniert und nimmt die halbe Bildschirmgröße ein. Verschiebt man es in das linke obere Eck, dann wird ein Viertel des Bildschirm belegt, usw. Klickt man in der Taskleiste auf das Magnet Symbol sieht man die Features, und die verknüpften Tastaturkürzel, angeführt.

Magnet steht im Mac App Store zum kleinen Preis zum Download bereit.

watchOS 3 – Das Dock erklärt

Jeff Benjamin von 9t05Mac erklärt das wichtigste Feature von watchOS 3 – das Dock. Das Dock kennt man aus anderen Betriebssystem, man braucht es nicht zu erklären. Das Feature ist bekannt und passt auch wunderbar auf die Apple Watch. Bei der Implementierung hat sich Apple einiges überlegt. Das Dock macht die Apple Watch ein ganzes Stück nützlicher.

Welche Neuigkeiten bringt watchOS 3?

Das wohl wichtigste neue watchOS 3 Feature ist das Dock. Das Dock ersetzt die Glances, die man bisher mit einem Wischer von der unteren Bildschirmkante aufgerufen hatte. Glances sind Teile von Apps, dessen Inhalt sich selbstständig auf den neuen Stand bringt, quasi für den schnellen Informationsgewinn auf einem Blick. So die Theorie. Tatsächlich ist das Informations-Update der Glances viel zu langsam. Noch schlimmer der App Start unter watchOS 2. Es gibt kaum Apps, dessen Verwendung sich lohnt, da der Aufruf der Selbigen viel zu langsam ist. Bei all der nützlichen Funktionen der Apple Watch, der langsame App Start ist definitiv die größte Unzulänglichkeit.

Mit watchOS 3 ändert sich dieses Verhalten grundsätzlich. Es lassen sich 10 Apps festlegen, die sich im Dock befinden. Die Apps im Dock starten sofort, werden von watchOS 3 bevorzugt behandelt, werden im Wesentlichen im Speicher gehalten. Das Dock wird direkt durch den Apple Watch Knopf aufgerufen, welcher bisher für den Aufruf der wichtigsten Kontakte bestimmt war. Ein Feature, das in der Theorie gut klang, im Daily Live aber relativ wenig Sinn macht.

Sehr erfreulich, dass Apple diesen Umstand erkannt hat und nicht davor zurück schreckt Konzepte grundsätzlich umzuwerfen.

Macrumors hat die wichtigsten Änderungen, die warchOS 3 bringt, in folgendem Video zusammengefasst.

Phil Schiller und Craig Federighi zu Gast bei The Talk Show

John Gruber machte, wie bereits die letzten Jahre, The Talk Show live auf der WWDC. Erstmalig war letztes Jahr ein Apple Manager zu Gast, nämlich Phil Schiller. Das ist schwer zu toppen, doch er schaffte es. Diesmal war erneut Phil Schiller, Marketing Vice President von Apple, zu Gast, und er brachte Craig Federighi, Senior Vice President für Software-Development, mit. Die The Talk Show Episode, die mittlerweile als Videoaufzeichnung vorliegt, ist eineinhalb Stunden gefüllt mit interessanten Informationen und Ansichten der beiden Apple Manager.

Warum die Apple Nachrichten (Messages) App nicht auf Android kommt

Im Vorfeld der WWDC 2016 wurde darüber spekuliert, dass Apple die Messages App nach Android portieren könnte. Bekanntermaßen kommt es nicht dazu, und Walt Mossberg liefert in seinem Artikel zur WWDC 2016 das Zitat eines Apple Managers dazu:

When I asked a senior Apple executive why iMessage wasn’t being expanded to other platforms, he gave two answers. First, he said, Apple considers its own user base of 1 billion active devices to provide a large enough data set for any possible AI learning the company is working on. And, second, having a superior messaging platform that only worked on Apple devices would help sales of those devices — the company’s classic (and successful) rationale for years.

Die Gründe sind nachvollziehbar, wäre ich Apple, würde ich die Messages App auch nicht nach Android portieren.