iPad Pro Werbekampagne

Mit einer neuen Werbekampagne versucht Apple Windows Nutzer zum Wechsel auf ein iPad Pro zu animieren. Die Kampagen basiert auf tatsächlichen Tweets von PC Usern. Mir gefällt sehr gut an der Kampagne, dass Produktivitätsfeatures im Mittelpunkt stehen. 

Eineinhalb Monate mit den AirPods

AirPods - 2Knapp vor Weihnachten hatte ich die AirPods geliefert bekommen, seitdem habe ich sie täglich in Verwendung. Meine ersten Eindrücke habe ich nach wenigen Tagen Verwendung geschildert, Zeit Resümee zu ziehen.

Erfreulich für mich, grundsätzlich gilt noch immer, was ich nach ein paar Tagen Verwendung geschrieben habe. Die AirPods verwende ich häufiger als alle anderen Bluetooth Kopfhörer, nicht weil sie am besten klingen, sondern weil sie viel praktischer sind, als die Alternativen.

Durch das AirPods Case hat man immer aufgeladene AirPods dabei, denn selbst wenn sie mal leer sein sollten, holt man sich, nachdem man sie wenige Minuten im Case verstaut, Akku-Power für mehrere Stunden. Das Killer Feature ist der Gerätewechsel. Ich wechsle mehrmals am Tag zwischen iPhone, iPad und zwei Macs, die AirPods wechseln einfach mit. Tonausgabeziel AirPods ausgewählt, und das war es, kein lästiges Bluetooth trennen, bzw. pairen, um die Verbindung herzustellen, wie es bei herkömmlichen Bluetooth Kopfhörern der Fall ist.

Die Klangqualität empfinde ich noch immer qualitativ etwas über den EarPods, sie haben, meiner Meinung nach, etwas mehr Dynamik, und ein bisschen mehr Bass.

Zwei Dinge, die ich auch nach fast zwei Monaten Verwendung nicht optimal empfinde – Die AirPods sind konstruktionsbedingt nicht gut gegen Lärm von außen abgeschirmt, und das ist, in vielen Fällen, zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln, ein Nachteil. Das die AirPods keine Bedienelemente haben, lediglich die Tonausgabe pausiert wird, wenn man einen Hörer aus dem Ohr entfernt, bzw. die weiteren Bedienelemente nur mit Siri gesteuert werden können, ist ein Nachteil. Ganz ehrlich, ich wüßte aber auch nicht, wie man es auf den kleinen AirPods besser hätte lösen können. Eventuell wäre eine Möglichkeit gewesen die Lautstärke ändern zu können, indem man an einen der AirPods nach oben, bzw. unten, wischt.

Wenngleich die AirPods ein sehr gutes Produkt sind, gibt es Raum für Verbesserungen für die zweite Auflage. Schön wären zwei Modelle, die bisherige Ausführung, sowie eine zweite Variante die In-Ear sitzen, somit besser gegen Lärm von außen abgeschirmt sind.

Apple sucht Personal für Wien im Retail Bereich

Es wird schon länger darüber spekuliert, dass Wien einen Apple Store bekommen soll. Die Arbeiten sollen im November 2016 begonnen haben. Laut Gerüchten handelt es sich um ein Geschäftslokal auf der Kärntner Straße, dass vorher das Mode Label Esprit inne hatte.

Die Umbauarbeiten sollen letzten November begonnen haben. Heute sind Stellenanzeigen auf Apple’s Website aufgetaucht, die dieses Gerücht untermauern.

Ich werde mir das demnächst mal vor Ort ansehen.

Update:

Mitterweile hat Apple den Apple Store in Wien gegenüber derStandard.at bestätigt. (Danke Wolfgang!)

Das iPad wird das Gerät für Spezialanwendungen

Wie Mac & I berichtet setzt United Airlines verstärkt iPads im Kundenservice ein. Die spezialisierten Apps werden von IBM entwickelt. Die Fluglinie setzt bereits über 50000 iPads und iPhones im Kundenservice ein. Die Initiativen befreit die Angestellten im Kundenservice der Fluglinie von festen Arbeitsplätzen und eröffnet die Möglichkeit flexibler assistieren zu können.

Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie iPads sinnvoll eingesetzt werden können. Das ist ein Anwendungsfall, der sich mit Notebooks nicht realisieren lässt. Wahrscheinlich sind es genau diese Nischen, in welchen sich das iPad wohl fühlt, für bestimmte Umgebungen entwickelte Spezialanwendungen.

Im Endeffekt erfüllt es eine ähnliche Rolle ja auch für Privatanwender. Das iPad ist ein Prima Abspielgerät für Streaming Video, ganz toll zum konsumieren von Inhalten im Allgemeinen.

Will man ein General Purpose Device, oder ernsthaft arbeiten, dann schnappt man sich einen Mac, oder einen PC.

Macworld testet den Akku der aktuellen Macbook Pro Generation

MBP 2016 - von Seite

Macbook Pro 2016

Gordon Mah Ung hat den Akku der neuen Macbook Pro Generation, nach den widersprüchlichen Nutzer Aussagen der letzten Wochen, umfangreichen Tests unterzogen. Nachlesen lässt sich das auf Macworld.

Kernaussage, unter Verwendung nicht besonders CPU & GPU intensiver Anwendungsfälle hält der Akku länger, als bei der letzten Gerätegeneration. Hat man CPU & GPU intensive Anwendungsfälle, dann hält der Akku der aktuellen Macbook Pro Generation kürzer.

Das sind jetzt keine dramatischen Ergebnisse, aber meiner Meinung nach darf ein Pro Gerät um einen derart stolzen Preis in keiner Disziplin der Vorgänger Generation unterlegen sein. Schon gar nicht in einer Disziplin, die besonders Pro Anwender trifft. 25% weniger Akkukapazität ins aktuelle 15 Zoll Macbook Pro einzubauen, nur damit man das Gerät schlanker bekommt, ist, aus meiner Sicht, ein schlechter Kompromiss. Das kann man bei Consumer Notebooks in Erwägung ziehen, aber nicht bei Pro Geräten.

Apple arbeitet an neuem ARM Coprozessor für den Mac

Wie Marc Gurman von Bloomberg berichtet, entwickelt Apple einen neuen ARM Coprozessor für den Mac. Erste Schritte hat Apple bereits mit dem ARM Chip T1 gemacht, der sich in der aktuellen Macbook Pro Generation befindet. Der T1 ARM Chip steuert im neuen Macbook Pro die Touchbar und Touch ID, bzw. Secure Enclarve.

Laut Marc Gurman denkt Apple nicht daran die Intel x86 CPU zu ersetzen. Der neue, von Apple entwickelte, ARM Chip soll mehr Funktionen übernehmen, der Fokus liegt auf Energieeffizienz. Einer der genannten Features, die der ARM Chip übernehmen soll, ist Power Nap.

Ich würde es spannend finden, wenn der ARM Chip auch für die Videowiedergabe eigesetzt werden würde. Eine sehr spannende Entwicklung, wie ich finde.

Apple’s Quartalszahlen – iPad Talfahrt geht weiter

Diagramm von sixcolors.com

Einmal mehr hat Jason Snell Apple’s Quartalszahlen perfekt zusammengefasst und mit Graphen visualisiert. Apple hat zum Abschluss des Geschäftsjahres ein versöhnliches Rekordquartal hingelegt.

Alle großen Geschäftsbereiche haben sich erfolgreich entwickelt, mit einer Ausnahme, dem iPad. Im Jahr 2013 hatte das iPad, seitens Verkaufszahlen, Umsatz und Gewinn, den Zenit erreicht. Seit vier Jahren nehmen die iPad Verkaufszahlen kontinuierlich ab. Viel fehlt nicht mehr, und die Stückzahl und der Gewinn halbieren sich, gemessen am Zenit 2013.

Diagramm von sixcolors.com

Tim Cook wird zwar nicht müde gebetsmühlenartig zu wiederholen, was Apple alles für das iPad in petto hat, aber langsam sei die Frage erlaubt, ob Apple nicht falsche Wege eingeschlagen hat.

Die Zukunft des Computings, als das Apple das iPad gerne bezeichnet, wird nicht im ausreichenden Maße angenommen. Apple betont gerne, dass die Hauptursache dafür sei, dass die Updatezyklen der iPads länger als beim iPhone seien, vergleichbar der Updatezyklen des Macs. Das mag stimmen, aber was ist der Grund dafür?

Wenn sich die Leute kein neues iPad anschaffen, dann liegt das, meiner Meinung nach, daran, dass es an innovativen Entwicklungen mangelt. Für viele, wie auch mich, kann das iPad einen Mac, oder PC, nicht ersetzen, wird primär zu Medienkonsumationszwecken benützt. Ein vier Jahre altes iPad spielt genau so gut Netflix Videos ab, wie ein aktuelles iPad Pro. Wieso also ein neues anschaffen? Wenn man nicht gerade ein kreativ Schaffender ist, für den der Apple Pencil interessant ist, gibt es relativ wenig Gründe dafür.

Die letzte innovativen iPad Features betrafen Multitasking. Slide Over und Split View brachten das iPad seitens Produktivität vorwärts. Das ist ein Jahr her, die Features kamen mit iOS 9.3, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Apple muss im Frühjahr ein softwareseitiges Feuerwerk für das iPad abfeuern, denn langsam verlieren die iPad Nutzer das Vertrauen in die Plattform.

Marco Arment meint:

The quarterly results are in and Apple’s doing fine overall, but the iPad really isn’t, with another year-over-year decrease in sales.

 

Apple and commentators can keep saying the iPad is “the future of computing,” and it might still be. But we’re starting its seventh year in a few months, and sales peaked three years ago.

 

What if the iPad isn’t the future of computing?

 

What if, like so much in technology, it’s mostly just additive, rather than largely replacing PCs and Macs, and furthermore had a cooling-fad effect as initial enthusiasm wore off and customers came to this conclusion?

John Gruber dazu auf Daring Fireball:

This is my loose theory on iPad sales:

The peak years (2013 and 2014) were inflated because it was an untapped market. Steve Jobs was right, there was room for a new device in between a phone and a laptop, and the iPad was and remains an excellent product in that space. But people don’t need to keep buying new iPads. I think the replacement cycle is clearly much more like that of laptops than that of phones. This was not obvious to me at the time, but it seems obvious now.

 

In short, in 2013 and 2014, there were a lot of people who wanted an iPad who didn’t own anything like an iPad. There aren’t as many people in the market for iPads today. For one thing, many of them already own an iPad that continues to satisfy their needs for the role it plays in their life.

 

The other factor is that the conceptual space between phones and laptops has shrunk. iPhones have gotten a lot bigger, and MacBooks have gotten thinner and lighter. With bigger iPhones and super-thin MacBooks, the iPad stands out less. That trend isn’t going to reverse.

 

And let’s put iPad sales in context: they’re shrinking, they’re less than one-fifth those of the iPhone, but they’re still 2.5 times the unit sales of the Mac.

Die Frage ist, hat Apple einen Plan B, wenn das iPad nicht zündet? Doch wieder den Fokus auf den Mac legen, der in der letzten Zeit etwas stiefmütterlich behandelt wurde? Ein großes iPhone, als das Apple das iPad softwareseitig behandelt, kann nicht die Antwort auf die Anforderungen der Zukunft an einen Computer sein.