Duck Duck Go surft auf einer Post Snowden Erfolgswelle

Duck Duck Go ist die etwas andere Suchmaschine. Während Google und Co versuchen sämtliche vermarktbare Informationen aus seinen Benutzern zu kitzeln, nach immer neuen Möglichkeiten suchen sämtliche Aktivitäten und Vorlieben seiner Benutzer aufzuzeichen, ist Duck Duck Go mit einem ganz einfachen Mantra gestartet, dass Post Snowden für entsprechenden Zulauf gesorgt hat.

Duck Duck Go does not collect or share personal information

Details dazu können in Duck Duck Go’s Privacy Policies nachgelesen werden.

Dieser Tage war der Duck Duck Go CEO Gabriel Weinberg bei CNBC zum Interview geladen.

Die Suchabfragen über Duck Duck Go haben in den letzten beiden Jahren um beachtliche 600% zugelegt, was sie in die komfortable Position brachte ihren Personalstand zu verdoppeln, auf lächerlich scheinende 28 Angestellte. Letztes Jahr liefen 3Mrd Suchabfragen über Duck Duck Go, an starken Tagen wickeln sie bis zu 10Mio Suchabfragen ab. Geld wird mit Werbung gemacht, allerdings nur anhand der Suchabfragen des Benutzers. Sucht ein Benutzer zum Beispiel nach Autos, wird eine Auto Werbung geschaltet.

Google, Microsoft und Yahoo teilen sich 90% des Suchmaschinenkuchens. Duck Duck Go scheint allerdings seine Nische mit Wachstumspotential gefunden zu haben. In Zeiten der Totalüberwachung sollte es Nutzer geben, die an der Wahrung ihrer Privatsphäre interessiert sind.

Duck Duck Go fand 2014 seinen Weg in Safari, kann in OSX 10.10 Yosemite und iOS 8 als default Suchmaschine eingetragen werden. Ich benutze Duck Duck Go seit einem knappen halben Jahr als meine primäre Suchmaschine und bin sehr zufrieden damit.

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