Firewatch – Arthouse Gaming am Mac

firewatch-e3-5.jpgIch spiele nicht viele Computerspiele. Es mangelt mir an Zeit, und ich muss gestehen, die meisten Spiele langweilen mich. Sie folgen den gleichen Stereotypen, erzählen, wenn überhaupt, stumpfsinnige belanglose Geschichten. Firewatch bricht aus diesem Rahmen aus. Firewatch ist Arthouse Gaming des Independent Entwicklers Campo Santo.

Man spielt den Protagonisten Henry. Henrys Privatleben ist aus den Fugen geraten. Er steigt aus um in den Rocky Moutains als Feuerbeobachter zu arbeiten. Sein Job ist es aus seinem Aussichtsturm die Gegend nach Rauch zu beobachten, und gegebenenfalls zu melden, sowie einfach nach dem Rechten zu schauen.

Henry ist den ganzen Spielverlauf über alleine. Er hat lediglich ein Walkie Talkie, über welches er ausschließlich mit seiner Vorgesetzten Delilah kommuniziert.

Während man zu Beginn ein paar kleinere Aufgaben erfüllt, beginnen mit Verlauf des Spiels die Vorkommnisse mysteriös zu werden. Das interessanteste Spielelement ist die Kommunikation mit Delilah. Die Gespräche mit Delilah sind interessant und sehr umfangreich. In einem zeitlich begrenztem Rahmen wählt man nach dem Multiple Choice Prinzip eine Frage, bzw. Antwort, aus. Die persönliche Wahl hat Einfluss auf die zwischenmenschliche Beziehung zwischen Henry und Delilah. Die Gespräche sind teilweise sehr persönlich.

Atmosphärisch ist Firewatch sehr dicht. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut bei einem Spiel unterhalten. Optisch gefällt mir Firewatch auch sehr gut. Das Spiel ist auf Steam für Mac, Windows und Linux, sowie für die Playstation 4, verfügbar. Die Spieldauer beträgt rund fünf Stunden.

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