Die Zukunft des Computings bekommt einen USB-Port

Die Bloggosphäre ist aus dem Häuschen, speziell die Podcaster. Da stellt man sich die Frage:“Habe ich etwas versäumt? Ich habe doch alles rund um das neue iPad Pro verfolgt, den Präsentatoren beim Apple Media Event jedes Wort von den Lippen abgelesen.”

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Nun konkret geht es um ein iPad Zubehör, den Lightning auf USB 3 Kamera-Adapter. Der Name des Zubehörproduktes ist etwas mißverständlich, denn die Funktionalität geht um die Übertragung von Fotos auf das iPad Pro hinaus. Der Adapter bringt einen USB-Port aufs iPad, und auch aufs iPhone, wie Jason Snell recherchiert hat (Artikel, Ergänzung zum Artikel).

Produktinformation

Mit dem Lightning auf USB 3 Kamera-Adapter ist es ganz einfach, Fotos und Videos von deiner hochauflösenden Digitalkamera auf dein iPad Pro zu übertragen. Nachdem du den Lightning auf USB 3 Kamera-Adapter angeschlossen hast, öffnet das iPad Pro automatisch die Fotos App. Sie lässt dich auswählen, welche Fotos und Videos du importieren möchtest, und organisiert sie dann in Alben.

Mach dein iPad Pro noch vielseitiger, indem du den Lightning auf USB 3 Kamera-Adapter über einen USB Power Adapter mit Strom versorgst. So kannst du alle möglichen USB Geräte anschließen, z. B. Hubs, Ethernet-Adapter, Audio/MIDI Schnittstellen oder Kartenlesegeräte für CompactFlash, SD, microSD und mehr.

Der Lightning auf USB 3 Kamera-Adapter unterstützt gängige Fotoformate wie JPEG und RAW sowie SD und HD Videoformate wie H.264 und MPEG‑4. Das 12,9“ iPad Pro überträgt Daten mit USB 3 Geschwindigkeit, das 9,7” iPad Pro nutzt USB 2.

Der Adapter, welcher schlappe 45€ kostet, mach das iPad Pro für viele Fans des Gerätes ein ganzes Stück nützlicher. Und das freut mich für sie. Wenn man über dieses Zubehörprodukt in frenetischen Jubel ausbricht, möchte ich allerdings raten sich mal zurück zu lehnen und seine eigene Objektivität zu hinterfragen.

Seit über sechs Jahren ist die Future of Computing am Markt, und jetzt freut man sich über einen USB-Port, den man sich um 45€ mit einem Adapter dazu kaufen muss? Die USB Technologie scheint mir reichlich abgehangen. Und dann wird darüber diskutiert, wie man von hinten durch die Brust ins Aug’ USB angeschlossene Geräte auch tatsächlich mit den Apps der Wahl zum Laufen bringt, denn dahingehend gibt es auch einige Einschränkungen.

Den Sport, das iPad zwanghaft zu etwas machen zu wollen, was es (derzeit) nicht ist, kann ich nicht nachvollziehen. Für die Viticcis dieser Welt, die mit den Absurditäten ihr Geld verdienen, mag das ja Sinn machen, aber für den gemeinen Anwender sollte es sinnvollere Zeitvertreibe geben.

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