iPhone Strategie 2017 – AppleBits liest im Kaffeesud

John Gruber hat einen interessanten Artikel darüber geschrieben, wie sich Apple, seiner Meinung nach, für den iPhone Launch diesen Herbst ausrichten könnte. Er stellt auch Vermutungen darüber an, wie sich das prognostizierte Pro Modell einordnen könnte. 

Ich habe keinerlei Informationen darüber, welche Strategien Apple anlegen könnte, aber eine Vermutung, was den Namen des neuen Pro iPhones betrifft.

Zum zehnjärigen Jubiläum, des wohl erfolgreichsten Smartphones, möchte Apple, wenn man der Gerüchteküche glauben schenken möchte, etwas beeindruckendes auf den Markt bringen. Mit den gewohnten evolutionären Änderungen, so gut sie auch sein mögen, wird es nicht gelingen für offene Münder bei Presse und Konsumenten zu sorgen. Deshalb halte ich es für wahrscheinlich, dass es S-Modelle mit den gewohnt evolutionären Verbesserungen geben wird, zusätzlich ein Pro Modell, das sich am Rande des technisch möglichen bewegt. Eine derartige technische Gradwanderung bedingt, dass das Pro Gerät nicht in den gewohnt hohen Stückzahlen erzeugt werden kann. Um die Konsumenten von dem Gerät abzuhalten, muss Exklusivität erzeugt werden.

Wie erzeugt man Exklusivität? Es muss sich um ein Produkt handeln, das Begehren erzeugt. Exklusiv leitet sich vom lateinischen Wort excludere ab, was ausschließen bedeutet. Man muss also eine gewisse Käuferschicht ausschließen, um Exklusivität zu erzeugen. Das kann man einerseits durch Limitierung erzeugen, was bei Apple’s Pro Smartphone, mit hoher Wahrscheinlichkeit, der Fall sein wird, da die verwendeten Cutting Edge Technologien nicht in entsprechender Stückzahl erzeugt werden können. Ich gehe davon aus, dass sie beim Pro Modell auch den Preis gehörig nach oben schrauben werden, das Apple’s Pro Smartphone wird es nicht unter 1199€ geben.

Bei einer derartigen Strategie besteht die Gefahr die Marke iPhone zu beschädigen. Das iPhone ist grundsätzlich teuer. Wenn man relativ viel Geld für ein iPhone 7s/7s Plus ausgibt, möchte man das beste iPhone, und nicht die zweite Wahl, weil es noch ein besseres iPhone Pro gibt, dass mangels breiter Verfügbarkeit, und für viele Konsumenten zu hohem Preis, unerreichbar ist.

Deshalb bin ich der Meinung, dass Apple’s Pro Smartphone nicht iPhone heißen wird, sondern Apple Phone. Dadurch könnte man Apple Phone zu einer noch stärkeren Marke als iPhone machen. Bei folgenden Generationen hätte Apple die Option das Top Gerät auf Apple Phone Pro umzubennen, das iPhone wird zum Apple Phone. Man würde dann der neuen Produkt Semantik folgen, die erstmalig mit der Apple watch eingeführt wurde.

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