Mac Pro kommt erst 2019

Vor einem Jahr gab es ein Krisenmeeting, zu dem Apple Vertreter der Presse eingeladen hat, nachdem die Wogen der Pro-User hoch gingen, weil sie mit der Entwicklung von Apple, in diesem Marktsegment, unzufrieden waren.

Jetzt, ein knappes Jahr später, wurde Matthew Panzarino von Techcrunch von Apple erneut eingeladen, um über die Entwicklung Apple’s im Pro Markt Segment zu berichten.

Apple hat seine Lektionen gelernt, und ist bemüht transparent mit seinen Pro Kunden zu kommunizieren. Ungewöhnlich für Apple rücken sie deshalb auch gleich mit der Nachricht heraus, dass der Mac Pro erst 2019, und nicht wie von vielen erhofft bereits dieses Jahr, am Markt kommen wird.

After an initial recap in what they’d done over the past year, including MacBooks and the iMac Pro, I was given the day’s first piece of news: the long-awaited Mac Pro update will not arrive before 2019.

When we got the news that it wouldn’t arrive in 2017, there was some implicit messaging that 2018 was not guaranteed either (we were told “not this year,” but not “definitely next year”). This time around, Boger was succinct: the promised Mac Pro will be a 2019 product.

Die gute Nachricht für die Pro Kunden, wie erhofft wird es sich beim Mac Pro um ein modulares System handeln, an dieser Ausrichtung hat sich im vergangenen Jahr nichts geändert.

“As we said a year ago, working on modular was inherently a modular system and in looking at our customers and their workflows obviously that’s a real need for our customers and that’s the direction we’re going,” says Boger.

Um den Pro Markt besser zu verstehen hat Apple ein eigenes Team gegründet, dass sich exklusiv diesem Marksegment widmet.

Now, it’s a year later and Apple has created a team inside the building that houses its pro products group. It’s called the Pro Workflow Team, and they haven’t talked about it publicly before today. The group is under John Ternus and works closely with the engineering organization. The bays that I’m taken to later to chat about Final Cut Pro, for instance, are a few doors away from the engineers tasked with making it run great on Apple hardware.

Apple geht noch einen Schritt weiter, und stellt eigens Creative Professionals ein, die an realen professionellen Projekten arbeiten, und ihre Verbesserungsvorschläge, betreffend Hardware und Software, an das Pro Workflow Team berichten.

So Apple decided to go a step further and just begin hiring these creatives directly into Apple. Some of them on a contract basis but many full-time, as well. These are award-winning artists and technicians that are brought in to shoot real projects (I saw a bunch of them walking by in Apple Park toting kit for an on-premise outdoor shoot). They then put the hardware and software through their paces and point out sticking points that could cause frustration and friction among pro users.

Apple’s Pro Workflow Team widmet sich allen Aspekten des Workflow Marktes, und ist nicht auf den Mac Pro beschränkt. Matthew Panzarino ist von der Anbindung externer Grafikkarten mittels Thunderbolt 3 an Macbook Pros sehr angetan.

External GPUs plugged into MacBook Pros, in my opinion, is going to be an enormous shift in the way that people think about portables. I got a live demo of a graphics stress test running on a MacBook Pro natively, then on one and then two external GPUs. The switching is nearly seamless, depending on the age of the app, and some modern rendering software can use all three in concert. It’s one of those things that works exactly the way you think it would, and it leans heavily on Thunderbolt 3.

Fazit

Mir liegen die Bestrebungen von Apple im Pro Markt persönlich am Herzen. Nicht weil ich ein Creative Professional bin, aber doch in einigen Bereichen eine professionelle Herangehensweise an diverse Themen habe.

In den letzten Jahren wurde der Pro Markt von Apple stiefmütterlich behandelt, der Fokus, zumindest ist meine Außenwahrnehmung derart gelagert, liegt auf iOS, und was produktive Anwendungsfälle betrifft, das iPad als potentiellen Mac Ersatz.

Wenngleich iOS das neuere, vielleicht auch modernere, Betriebssystem als macOS ist, ist es dennoch so, dass das iPad viele Dinge nicht, oder nur unzureichend kann, die am Mac spielend möglich sind. Es mag sein, dass viele Anwender mit dem iPad das Auslangen finden, aber es gibt auch viele Benutzer, die das eben nicht tun, bzw. lieber mit dem Mac, als mit dem iPad, arbeiten.

Ich bin seitens technologischer Entwicklung ein sehr aufgeschlossener Mensch, setze das iPad deshalb immer wieder für produktive Anwendungsfälle ein. Ich habe allerdings auch noch mit iOS 11 oft das Gefühl, dass mir ein Arm auf den Rücken gebunden wurde, und das bei oft panalen Anwendungsfällen.

Da ist es erfreulich zu hören, dass es ein Team bei Apple gibt, dass sich professionellen Workflows widmet. Einerseits dient es der Weiterentwicklung der Mac Plattform, hat aber auch das Potential das iPad in der Sparte voran zu bringen. Großes Potential sehe ich im Interworking von Mac und iPad, an dieser Stelle kann Apple seine Stärken einer kontrollierten geschlossenen Plattform besonders gut ausspielen.

Langfristig wird aus Mac und iPad eventuell ein Gerät, auch wenn Apple’s Manager immer wieder behaupten, dass das keine Strategie ist, die sie verfolgen wollen. Ich denke es wird passieren. Microsoft hatte mit seinem Surface Ansatz die richtige Idee, sie waren allerdings zu früh dran, und die Umsetzung ist schlecht.

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