Détour von Michel Gondry mit iPhone gedreht

Apple hat auf der französischen Site einen Kurzfilm von Michel Gondry vorgestellt. Michel Gondry ist Film-, Werbespot- und Musikvideo-Regisseur, bekam im Jahr 2005 den Drehbuch Oskar für den großartigen Film Vergiss mein nicht!.

Der Kurzfilm Détour wurde ausschließlich mit dem iPhone gedreht. Es ist ziemlich beeindruckend, wie weit sich das iPhone nach zehn Jahren entwickelt hat. Das erste iPhone konnte nur Fotos schießen, zehn Jahre später werden professionelle Filme damit gedreht.

Abgesehen vom technischen Aspekt ist Détour ein wirklich sehr netter Kurzfilm.

Zu Wort kommen Scott Forstall, Tony Fadell und Greg Christie.

Zwei Gedanken, die mir beim ansehen des, rund 10 Minuten dauernden, WSJ Video kamen:

  • Ein Mann wie Scott Forstall fehlt bei Apple
  • Wie viel besser schaffte es Steve Jobs Begeisterung zu vermitteln als Tim Cook. Mir fehlen seine großartigen Präsentationen. Es machte einfach Spass sich in sein Reality Distortion Field ziehen zu lassen. 

Logitech Keys to Go iPad Tastatur

Zum iPad Pro verkauft Apple das Smart Keyboard als Zubehör. Wenn man viel Texte schreibt hat das taktile Feedback einer Hardware Tastatur doch erhebliche Vorteile im Vergleich zu einer On-Screen Tastatur.

Das Tippgefühl des Smart Keyboard finde ich gut, wenngleich keineswegs mit der Qualität einer Macbook Tastatur vergleichbar. Was mir nicht gefällt, dass das Smart Keyboard, im Vergleich zum Smart Cover, das iPad doch erheblich dicker macht, geschlossen sieht es, durch die Stufe, auch nicht wirklich schön aus. Der Aufsteller hat nur einen einzigen Winkel, wie auch das Smart Cover. Apple hat auch auf eine Tastenreihe mit Funktionstasten, die Shortcuts zu den wichtigsten Systemfunktionen bieten, verzichtet.

Für mich stellt das Smart Keyboard also einen erheblichen Kompromiss dar, weshalb ich auch keineswegs bereit sind, für diese Tastatur den astronomischen Preis von 179€, für das 10,5″ iPad, hinzulegen.

Ich habe mich also am Drittmarkt nach interessanten Alternativen umgesehen. Als Kriterien wollte ich eine Bluetooth Tastatur, die nicht fest mit dem iPad verbunden ist. Also keine Hülle, mit fest verbundener Tastatur, wo man das iPad im Bedarfsfall mitunter mühsam heraus lösen muss. Die Tastatur soll natürlich ein gutes Tippgefühl bieten, dabei aber möglichst leicht sein, zusätzlich zum iPad verpackt, sich in der Tasche nicht unangenehm bemerkbar machen.

Gestossen bin ich dabei auf die Logitech Keys to Go, eine Tastatur, die in etwa so breit wie das 9,7″ iPad ist. Mit einem Gewicht von 180g ist sie federleicht, und nur 6mm dick. Überzogen ist die Tastatur mit einem wasserfesten Gewebe, sie ist wasserabweisen und abwaschbar. Das Material ist mit Apple’s Smart Keyboard vergleichbar. Die Keys to Go Tastatur bietet eine Tastenreihe mit System Shortcuts. Als Zubehör wird ein Ständer mitgeliefert, der aber, meines Erachtens, das iPad in einem zu steilen Betrachtungswinkel fixiert. Das ist mir allerdings egal, denn ich verwende ohnehin das Smart Cover als Aufsteller.

Die Tastatur hat einen Akku eingebaut, der bis zu drei Monate halten soll. Aufgeladen wird die Keys to Go mittels Micro USB. Der empfohlene Herstellerpreis der Logitech Keys to Go liegt bei 69,99€, was ich für angemessen halte. Um so erfreulicher finden ich es, dass der Straßenpreis weit darunter liegt. Ich habe zum Beispiel die rote Version um rund 35€ bei Amazon gekauft. Statt eines Apple Smart Keyboard hätte ich also knapp fünf Logitech Keys to Go bekommen. Dieser Vergleich lässt dem Smart Keyboard Preis noch absurder erscheinen.

Logitech bietet die Keys to Go in zwei unterschiedlichen Versionen für Android/Windows, und für iOS an, darauf muss beim Kauf aufgepasst werden.

Keine Roaminggebühren mehr innerhalb der EU

Mit dem heutigen Tag fallen die Mobilfunkroamingkosten innerhalb der EU, sowie in Liechtenstein, Norwegen und Island.

Die Regelung ist allerdings an Bedingungen geknüpft. Der jeweilige Tarif muss mehrheitlich im Heimatland, also jenem Land, in welchem man den Hauptwohnsitz hat, genutzt werden. Damit will man verhindern, dass man einen Vertrag bei einem billigeren Anbieter im Ausland abschließen kann. Eine verständliche und nachvollziehbare Einschränkung.

Eine 1:1 Gleichbehandlung, wie im Inland, findet allerdings nicht statt. Beim Datenvolumen haben die Provider offensichtlich Spielraum. Bei meinem Vertrag sind zum Beispiel 20GB Datenvolumen inkludiert. Im EU Roamingabkommen kann ich davon allerdings nur 5GB nutzen. Bei der EU Roaming Regelung gibt es Spielraum nach oben, aber es ist in jeden Fall ein großer Schritt nach vorne für die mobilfunknutzenden EU Bürger.

iPad Tastatur mit Touchpointer

John Gruber hat in einem Artikel geschrieben, dass er eine iPad Tastatur mit Trackpad sinnvoll fände. Er sieht das Trackpad in Verbindung mit dem iPad weniger als Touch Ersatz, sondern zum effektiven Arbeiten mit Text. Man würde mit dem Touchpad den Textcursor steuern, und effektiv Text selektieren können.

In der iPad App Icon Oberfläche könnte man mit dem Touchpad die App auswählen, die man starten will. Auf ähnliche Weise funktioniert das auf der Apple TV, wenn man ein Joypad angesteckt hat.

Viele Dinge ließen sich mit einer Tastatur mit Touchpad effektiver erledigen, ohne den Bildschirm berühren zu müssen. Diese Herangehensweise hat den großen Vorteil, dass man das gewohnte iPad User Interface nicht zerstören würde. Die default Bedienung des iPad ist mit Touch, nur wenn man mit Text arbeiten möchte, kommt optional die Hardware Tastatur mit Touchpad ins Spiel.

Das eine indirekte Steuerungsmöglichkeit des Textcursors sinnvoll ist, liegt auf der Hand. Legt man zwei Finger auf die iPad Software Tastatur, lässt sich der Textcursor seit iOS 9.3 indirekt steuern. Eine nützliche Funktionalität, die man ausgerechnet mit einer Hardware Tastatur verliert.

Den Gedanken von John Gruber kann ich prinzipiell viel abgewinnen. Der technischen Realisierung in Form eines Touchpads auf dem Apple Smart Keyboard eher weniger. Man müsste die Konstruktion des Smart Keyboards grundsätzlich verändern um ein Touchpad unter zu bringen, selbst dann wäre es von den Abmessungen eher mickrig.

Meiner Meinung nach wäre die bessere Lösung ein Touchpointer, wie ihn zum Beispiel die Lenovo Notebooks haben. Ein Touchpointer ist prima zur indirekten Steuerung eines Textcursors geeignet, und ließe sich, seitens Abmessungen, einfach in Apple’s Smart Keyboard integrieren.

Apple Pay startet in Italien

Die Einschläge kommen näher, Apple Pay startet offiziell in Italien. Nach der Schweiz ist Italien Österreichs zweites Nachbarland mit Apple Pay Support. Es wird erwartet, dass Deutschland demnächst dazu kommt. 

Über Apple Pay Support in Österreich sind bisher keine Gerüchte aufgekommen. 

Solid Soccer für iOS – Der Multiplayer Spass

Das hat definitiv Seltenheitswert, ich empfehle einen Free to Play Titel, der auf iAP setzt. Die gute Nachricht, man braucht keinerlei Geld zu investieren, um die höchste Liga zu erklimmen, ganz im Gegenteil, man würde sich sogar den Spass verderben.

Solid Soccer ist ein online Multiplayer Spiel. Mit Gamecenter werden Spieler vermittelt, die Wartezeit ist dabei sehr kurz. Eine Partie dauert nur ein paar Minuten, Solid Soccer ist also gut für ein Spiel zwischendurch geeignet, wenngleich ich aus eigener Erfahrung sagen muss, dass ich meist länger hängen bleibe.

Neben dem  Online Multiplayer Modus ist die simple Spielmechanik positiv zu erwähnen. Der Spieler am nächsten zum Ball wird automatisch ausgewählt, alternativ kann man den zu steuernden Spieler auch manuell selektieren. Gesteuert wird, indem man den Spieler antippt und zurück zieht, wie wenn ein Gummiringerl am Spieler befestigt wäre. Aus der Zugkraft ergibt sich die Stärke der Aktion. Offensiv ist das passen/schießen, wobei zwischen den beiden Aktionen nicht unterschieden wird, defensiv ist es hinein rutschen.

Es gibt kein Abseits, das Spiel ist definitiv keine Simulation, sondern ein Arcade Spiel. Die Grafik ist simpel gehalten. Solid Soccer ist nicht perfekt, es haben sich mehrere kleine Bugs eingeschlichen. 

Was Solid Soccer aber so richtig gut macht, ist der kompetitive Faktor. Es macht einfach Spass sich mit anderen zu messen und seine Statistik zu verbessern. Nach einem gewonnenen Spiel darf man Karten ziehen, mit deren Hilfe sich das Team verbessern lässt. Wie bereits einleitend erwähnt, ist man spielerisch nicht gut genug, kann man mit echten Scheinen die Stärke des Teams verbessern. Eine Mannschaft mit doppelt so hoher Teamstärke 10:0 vom Platz zu fegen macht dann besonders viel Spass.

Solid Soccer – Raketspel AB im App Store

Amazon Prime Video App für Apple TV kommt im Sommer 

Laut Buzzfeed wird die Amazon Prime Video App zu Apple’s WWDC angekündigt:

Sources in position to know tell BuzzFeed News that Amazon’s Prime video app — long absent from Apple TV — is indeed headed to Apple’s diminutive set-top box. Apple plans to announce Amazon Prime video’s impending arrive to the Apple TV App Store during the keynote at its annual Worldwide Developers Conference (WWDC) on June 5 in San Jose, CA.